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Wasserfasten – der kompakte Praxisratgeber

Wasserfasten – man kann es mittlerweile schon fast als Wunderwaffe gegen unz├Ąhlige Leiden bezeichnen.
Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen von Menschen haben mittels Wasserfasten (und einer darauf folgenden Lebensanpassung) zahlreiche Krankheiten und Symptome ├╝berwunden. Schon in der Antike war das Fasten ein ausgepr├Ągter Bestandteil des Lebens. Insbesondere die alten ├ägypter haben sich mittels spezieller Gesundheitsprotokolle inkl. Fasten diesem Thema gewidmet.

Mit diesem Blogbeitrag m├Âchten wir Euch einen Einstieg und konkrete Praxishilfe in das Thema Wasserfasten (oder in Deutschland auch gerne Heilfasten genannt) an die Hand geben. Wir werden uns dabei inhaltlich an der tausendfach bew├Ąhrten Heal-Thy-Self Methodik orientieren.
In diesem Artikel findet Ihr somit Antworten auf folgende Fragen rund um das Thema Wasserfasten:

  • Wie und warum funktioniert das?
  • Wie bereite ich mich vor?
  • Was mache ich w├Ąhrend des Fastens?
  • Wie lange sollte ich fasten?
  • Wie beende ich ein Fasten?
  • Was mache ich danach?
  • Was sind typische Nebenwirkungen bzw. Begleiterscheinungen? (Pickel & Co.)
  • H├Ąufige Fragen sowie Tipps und Tricks ┬á(Blutparameter)
  • Detox und Entgiftungserscheinungen

Bitte lest Euch diesen Artikel zun├Ąchst einmal vollst├Ąndig von oben bis unten durch! Danach k├Ânnt Ihr die verschiedenen Abs├Ątze auch gut als Nachschlagewerk verwenden, wenn Ihr nochmal etwas nachsehen wollt.

Die aufgef├╝hrten Informationen, Hinweise, Tipps und Vorgehensweisen sind zwar sehr fundiert und basieren auf praktischen Erfahrungen mit tausenden Fastenden, aber nat├╝rlich ├╝bernehmen wir dennoch keine Verantwortung daf├╝r. Wenn Ihr dieses also auch f├╝r Euch selbst umsetzen und probieren m├Âchtet, macht Ihr das logischerweise auf eigene Faust.

Also, auf gehtÔÇÖs!

Nicht essen macht gesund?

Wie kann es sein, dass ÔÇ×Nichts essenÔÇť und nur „sauberes Wasser trinkenÔÇť eigentlich irgendetwas heilt? Wieso sollte man nach einem Fasten meist ges├╝nder sein als vorher?

Die Natur hat faktisch alle Lebewesen (und auch uns Menschen) mit einem ausgekl├╝gelten Programm f├╝r das ├ťberstehenden von Zeiten mit geringem Nahrungsangebot ausgestattet. Alle Zusammenh├Ąnge und Wirkmechanismen sind noch immer nicht vollst├Ąndig erforscht, aber die Ergebnisse sind stets gleich beeindruckend.

Nachfolgend findet Ihr einige Beispiele, bei denen manchmal vollkommen unerwartete Erfolge dokumentiert wurden (und ├╝ber die wir z.T. auch ganz pers├Ânlich aus erster Hand erfahren haben):
Nahrungsmittelallergien, Tumore, Diabetes Typ 2, Linderungen bei Diabetes Typ 1, verschiedenste Krebsarten, Hautkrankheiten, Pigmentflecken, Haarausf├Ąlle, Hashimoto, Borreliose, Geschw├╝re, Durchf├Ąlle, Colitis Ulcerosa, Glaukome, Leber-, Niere- und Gallenkrankheiten, Depressionen, Schilddr├╝sen ├ťF/UF, Gelenkschmerzen, Magenprobleme uvm.

Im Prinzip lie├če sich diese Liste nahezu unbegrenzt fortsetzen, doch belassen wir es zun├Ąchst einmal dabei und ziehen bis hierher folgendes, erstes Fazit:
Es gibt (fast) keine Krankheit, bei welcher ein Wasserfasten nicht zumindest zu einer erheblichen Besserung, wenn nicht sogar zu einer vollst├Ąndigen Genesung f├╝hren kann. Die Wirkmechanismen liegen dabei sowohl in den k├Ârperlichen Prozessen w├Ąhrend eines Fastens als auch in der Zeit nach dem Fastenende verborgen.
Sowohl wir selbst, als auch gute Bekannte und Freunde, die wir in den letzten Jahren pers├Ânlich kennengelernt haben, k├Ânnen das inzwischen aus voller ├ťberzeugung und Erfahrung best├Ątigen.

Einen gro├čen Teil unserer gesamten K├Ârperenergie verbrauchen unser Gehirn (ca. 20%) und das Herz (ca. 13%). Die restlichen ca. 65% werden f├╝r alle anderen K├Ârpersysteme inkl. der Verdauung verwendet. Wird das Verdauungssystem nun durch ein Fasten heruntergefahren, steht unserem K├Ârper diese Energie umso mehr f├╝r andere Prozesse zur Verf├╝gung.
Oder umgekehrt ausgedr├╝ckt: Solange wir reichlich essen, ben├Âtigt unser K├Ârper einen wesentlichen Teil der gesamten Energie f├╝r Stoffwechselprozesse und die Umwandlung der Nahrung. Diese steht damit anteilig f├╝r andere K├Ârperprozesse eben nicht mehr zur Verf├╝gung.

Wer sich schon einmal Mittags mit fettigen oder proteinhaltigen Nahrungsmitteln den Bauch vollgeschlagen hat, kennt dieses Ph├Ąnomen. Das Gehirn funktioniert irgendwie f├╝r eine gewisse Zeit nicht mehr ganz so ÔÇ×geschmeidigÔÇť und wir werden schl├Ąfrig. Das ist kein Zufall, sondern einfach nur biologische ├ľkonomie.
W├Ąhrend wir also nichts essen, f├╝hren wir unserem K├Ârper faktisch keinerlei (d.h. NULL) Kalorien zu. Unser Gehirn, das Herz und alle anderen K├Ârpersysteme ben├Âtigen aber nat├╝rlich weiterhin Energie.
Unser K├Ârper ÔÇ×├╝berlegtÔÇť sich also, alles, was irgendwie entbehrlich erscheint (in einer sinnvollen Reihenfolge) in Energie umzuwandeln. In Phase 1 sind dieses im Prinzip der Zucker und die Glukosevorr├Ąte in Blut, Muskeln und Leber. Erst danach (i.d.R. nach 1 bis 3 Tagen – hier streiten sich die Gelehrten) beginnt der K├Ârper, Fette abzubauen. Eine tolle Sache! Endlich haben wir einen sch├Ânen Zweck f├╝r unsere Fettp├Âlsterchen gefunden: Damit wir fasten k├Ânnen! ­čÖé

Erst nach laaaaaaaaanger Zeit, wenn sich der Fettanteil im K├Ârper w├Ąhrend des Fastens erheblich reduziert hat, w├╝rde der K├Ârper mit dem Abbau von Proteinen (d.h. Muskelmasse, Organe etc.) beginnen. Dass unsere Muskeln w├Ąhrend eines Fastens dennoch geringf├╝gig leichter/d├╝nner werden, liegt ├╝brigens eher darin begr├╝ndet, dass insbesondere Fette innerhalb der Muskelfasern abgebaut werden. F├╝r Bodybuilder ist das nat├╝rlich emotional ÔÇ×uncoolÔÇť. Allen anderen kann es aber faktisch meist egal sein, sofern man nicht bereits untergewichtig ist oder >30 Tage Wasserfasten plant. Erstaunlich ist ├╝brigens auch die Tatsache, dass sich (bei guter Ern├Ąhrungsweise) das Gewicht nach Beendigung der Fastenzeit sehr schnell wieder auf ein nat├╝rliches Ma├č einpendelt, aber die K├Ârperkonstitution sich h├Ąufig stark positiv ver├Ąndert hat.

Nun geschieht aber noch etwas sehr Spannendes, die sogenannte ÔÇ×AutophagieÔÇť und ÔÇ×AutolyseÔÇť, die Selbstaufl├Âsung und Wiederverwendung abgestorbener oder irrelevanter K├Ârperzellen. Und genau diesen Effekt machen sich viele Heilfastende zu Nutze. Der K├Ârper wandelt sozusagen nicht ben├Âtigte K├Ârperzellen in pure Energie um und verdaut diese quasi selbst. Von Muttermalen, ├╝ber Allergene bis hin zu Tumorgeweben ist alles dabei. Was genau, entscheidet Euer K├Ârper selbst im Laufe der Zeit. Ebenfalls wurde festgestellt, dass sich Stammzellen neu bilden k├Ânnen. Der K├Ârper ist damit faktisch in der Lage, neue Zellen und Organbestandteile zu bilden, was bis dato als unm├Âglich galt. Es gibt dazu ├╝brigens die Geschichte einer Frau, deren Schilddr├╝se (nach vorheriger, operativer Entfernung) nachgewachsen seiÔÇŽ. ┬áWir haben das nicht n├Ąher hinterfragt, die Quelle war jedoch seri├Âs.

Habt Ihr eigentlich einmal eine Tiersendung geschaut oder verletzte Tiere in freier Wildbahn beobachten k├Ânnen? Was machen diese erkrankten Tiere nahezu immer? Sie stellen das Essen ein, halten sich in der N├Ąhe von Wasser (Wasserl├Âchern, Fl├╝ssen, Quellen o.├Ą.) auf, trinken viel, ruhen sich aus und warten, bis sie wieder stark genug, sind um auf die Beine zu kommen. (Eine H├╝hnerbr├╝he oder S├╝├čigkeiten werden in der Natur eher selten gereicht.)

Kurz zusammengefasst:
Gebt Eurem K├Ârper durch Wasserfasten die Zeit und Energie, sich um die Reinigung sowie Ab- und Umbau von wichtigem und unwichtigem K├Ârpergewebe zu k├╝mmern. Dieses ist nicht nennenswert m├Âglich, w├Ąhrend Ihr Euren K├Ârper mit Nahrung versorgt. (Erst Recht nicht, wenn es zudem noch die falsche Nahrung ist). Durch ein korrekt durchgef├╝hrtes Wasserfasten versetzt Ihr Euren K├Ârper in einen evolutionsbedingten Reinigungs- Heil- und Reparaturmodus.

Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, Experimente, Beobachtungen und Untersuchungen, auf die wir gerne verweisen, beispielsweise von Prof. Dr. Longo aber auch Prof.Dr. Michalsen uva. ┬áEinige Artikel mit zus├Ątzlichen Informationen haben wir dazu ja bereits in unserem Blog ver├Âffentlicht.

Ebenfalls nicht unerw├Ąhnt sollte bleiben, dass ein Wasserfasten fast ausnahmslos immer auch mit einer ÔÇ×geistigen ReinigungÔÇť einher geht. Tiefgang und Gedankenstrukturen ver├Ąndern sich h├Ąufig. Viele Menschen berichten von einer pl├Âtzlichen Klarheit der Gedanken, die sie zuvor so nie erlebt haben, bereits nach wenigen Tagen ein- und im weiteren Verlauf fortsetzend. Das bedeutet nat├╝rlich nicht, dass es nicht auch Momente gibt, in denen Ihr Euch durchaus ÔÇ×ziemlich downÔÇť f├╝hlen k├Ânnt. In diesen Momenten hilft aber die Gewissheit, dass auch das vor├╝ber geht.

Ein Austausch mit Gleichgesinnten ist hier h├Ąufig ganz besonders hilfreich. Immer h├Ąufiger bilden sich auch ÔÇ×FastengruppenÔÇť (Online oder vor Ort). Gemeinsam f├╝r 5, 7, 10 oder mehr Tage zu fasten f├╝hlt sich dann manchmal etwas leichter an, als alleine. Das ist aber letztlich auch ein wenig Typsache. Einige Freunde fasten auch vollkommen alleine f├╝r 20 Tage im australischen Dschungel.
Abschlie├čend sei noch erw├Ąhnt, dass es ebenfalls sehr hilfreich ist, zus├Ątzlich motivierende und inspirierende B├╝cher zu lesen. (z.B. ├╝ber das Fasten selbst, ├╝ber die Gesundheit, ├╝ber psychologische Zusammenh├Ąnge etc.).

Unglaublich hilfreich und effektiv sind nat├╝rlich komplette Rund-Um-Service-Fastenprogramme, wie das ÔÇ×Heal-Thy-Self-Fasting-RetreatÔÇť (aktuell nur auf Bali und auf englisch verf├╝gbar, wir ├╝berlegen aber, dieses in 2020 / 2021 auch in Europa durchzuf├╝hren).
Unseres Erachtens ist dies eines der – wenn nicht sogar das beste Fasting-Retreat weltweit, auch im Vergleich zu Klinikangeboten (z.B. Buchinger & Co.) oder einigen anderen, internationalen Anbietern.
Allerdings ist das Heal-Thy-Self-Fasting-Retreat momentan (d.h. 2019) noch nicht in Europa bzw. auf deutsch verf├╝gbar. Sobald es hier Neuerungen gibt, informieren wir Euch gerne im Blog oder auf Facebook.

Bevor es mit dem Fasten losgehtÔÇŽ

Am besten stellt Ihr Euch zun├Ąchst einmal selbst die Frage, was Ihr eigentlich erreichen m├Âchtet. Warum wollt Ihr fasten?

  • Aus gesundheitlichen Gr├╝nden?
  • M├Âchtet ihr abnehmen?
  • Aus seelischen Gr├╝nden?
  • Rein pr├Ąventiv und aus ├ťberzeugung?
  • oder einfach nur um die Erfahrung zu machen?

Auch d├╝rftet Ihr in diesem Zuge bereits einige Gedanken darauf verwenden, wie Ihr nach Eurer erfolgreich abgeschlossenen Fastenaktion fortfahren m├Âchtet. Bitte tut Euch selbst den Gefallen und kommt nicht auf die Idee, zuallererst McDonalds oder Burger King einen Besuch abzustatten. ­čśë

Wir verraten Euch aber schon jetzt – sofern Ihr das erste Mal im Leben Fastenerfahrungen macht – dass sich Eure Ziele w├Ąhrend des Fastens meistens noch etwas verschieben werden. Bei manchen geh├Âren auch ÔÇ×Wahnvorstellungen von OmiÔÇÖs leckerem SchweinebratenÔÇť dazu.

Bestimmt habt Ihr Euch schon etwas informiert und eingelesen. Falls nicht, ist dies im Vorfeld nochmals eine gute Gelegenheit, Lekt├╝re (B├╝cher oder H├Ârb├╝cher) zu recherchieren oder auch einige YouTube Dokumentationen o.├Ą. anzusehen. Das kurbelt die Motivation nochmals an und ist eine sch├Âne Hilfe w├Ąhrend des Fastens. Wir selbst geben nat├╝rlich auch gerne Tipps bzw. Erfahrungen innerhalb der Facebook-Gruppe weiter.

Als n├Ąchstes solltet Ihr Euch einen genauen Zeitraum sowie ein Datum f├╝r Eure Aktion ├╝berlegen. Wenn ihr arbeitet, kann ein Wasserfasten ├╝ber mehr als 2-3 Tage durchaus herausfordernd sein, je nach Job und K├Ârpergewicht. B├╝roarbeiter und/oder ├╝bergewichtige Menschen sind hier ausnahmsweise mal im Vorteil.

Besorgt Euch bitte auch ein Einlauf-Kit (Enemakit, Darmreinigungskit)!
Warum das wichtig ist?

Hochwertiges Einlaufkit (Enema) - Darmreinigung w├Ąhrend des Fastens.
Hochwertiges Einlaufkit (Enema) – Darmreinigung w├Ąhrend des Fastens.

Ihr werdet w├Ąhrend des Fastens ggf. eine Menge Detox- (Entgiftungs-) Erscheinungen sp├╝ren. Welche M├Âglichkeiten hat unser K├Ârper, diese z.T. jahrzehntelang angesammelten Toxine und Giftstoffe zu entsorgen? Er besitzt im wesentlichen nur vier nennenswerte Ausscheidungskan├Ąle:

  • ├╝ber den Urin,
  • ├╝ber den Stuhl,
  • ├╝ber die Haut (als gr├Â├čtes Organ)
  • und ├╝ber die Lunge.

W├Ąhrend Ihr fastet, solltet Ihr also daf├╝r sorgen, dass die Giftstoffe aus Eurem K├Ârper m├Âglichst gut abtransportiert werden k├Ânnen. Im Einzelnen bedeutet dieses:

  • Nicht nur ausreichend, sondern viel trinken!
  • Schwitzen und ÔÇ×GuashaÔÇť Anwendungen (siehe Guasha-Blogbeitrag dazu)
  • Leichte Bewegung inkl. morgendliches Shake & Bake und 5 Tibetan Rites.
  • und da das Verdauungssystem beinahe stillgelegt ist: eben auch t├Ągliche Einl├Ąufe (Enemas)

Da Ihr eine Menge sauberes, stilles Wasser trinken solltet, denkt einmal dar├╝ber nach, wo/wie Ihr dieses eigentlich erhaltet?
Die Faustregel lautet: 1 Liter je 22 Kilogramm K├Ârpergewicht und das Ganze dann mal zwei – w├Ąhrend des Fastens. Das bedeutet, bei meinen 70 kg K├Ârpergewicht somit >3 Liter – und w├Ąhrend des Fastens dann sogar fast 6-7 LiterÔÇŽ (zumindest zu Beginn).

Besorgt Euch auch gutes, reines Salz. z. B. ÔÇ×echtesÔÇť Himalaya Salz/Steinsalz.
(Von Meersalz sind wir pers├Ânlich nicht mehr ├╝berzeugt, seitdem hier leider immer h├Ąufiger Mikroplastik nachgewiesen wurdeÔÇŽ)

Hier eine kompakte, kleine Aufz├Ąhlung:

Bevor nun Euer erster Tag Wasserfasten beginnt, empfehlen wir Euch noch etwas:
Stellt Eure Ern├Ąhrung am besten bereits 4-14 Tage vorher auf vegetarische, (besser noch vegane) gesunde Kost ohne Industriezucker oder industriell verarbeitete Gerichte etc. um.
Ideal w├Ąre es nat├╝rlich, dabei auf ­čî▒Rohkost und/oder ­čŹĆObst zur├╝ckzugreifen.
Die vorerst letzten Altlasten Eurer alten Ern├Ąhrungsweise verlassen so etwas besser Euren K├Ârper, das Verdauungssystem wird schon vorab entlastet und muss nicht mehr gegen die zumeist westliche Ern├Ąhrung ÔÇ×ackernÔÇť.

Wenn Ihr Euch perfekt vorbereiten wollt, solltet Ihr auch eine komplette ­čĺęDarmreinigung (Colon Cleanse) durchf├╝hren. Wenn es etwas schneller und weniger gr├╝ndlich gehen soll, wird auch ÔÇ×GlaubersalzÔÇť als initiale Abf├╝hrhilfe empfohlen. Es geht aber unserer Erfahrung nach mit normalem Himalaya Salz genauso gut. Je nachdem, ob Ihr perfektionistisch veranlagt seid oder eher Freestyler, gibt es somit verschiedene Varianten. Mit der vorhin verlinkten Heal-Thy-Self-Darmreinigung habt Ihr aber den Vorteil, dass Ihr dar├╝ber noch jede Menge Giftstoffe, Schwermetalle etc. loswerden k├Ânnt.

Auf jeden Fall aber solltet Ihr Euren K├Ârper einige Tage vorher mit 1A-N├Ąhrstoffen und Vitaminen aufladen. Zum Beispiel 1 Woche Rohkost, 3 Tage Saftfasten oder 4 Tage Colon Cleanse/Darmreinigung.

Es gibt zwar verschiedene Empfehlungen, aber grunds├Ątzlich ist Wasserfasten am ÔÇ×sch├ÂnstenÔÇť, wenn auch das Wetter sch├Ân ist, die Sonne scheint und es warm ist. Im Winter f├Ąllt es einigen Menschen etwas schwerer, da auch die K├Ârpertemperatur z.B. in den Extremit├Ąten etwas sinkt. Nichts davon sollte aber ein Grund sein, ein Fasten nicht durchzuf├╝hren. Wir fasten einfach, wenn uns danach ist. Mindestens zweimal im Jahr – m├Âglichst sogar h├Ąufiger, ohne das wir 24-Stunden-Fasten dazu z├Ąhlen w├╝rden. Wenn Ihr den optimalen Startzeitpunkt noch weiter perfektionieren wollt, k├Ânnt Ihr auch noch der aktuellen Mondphase Beachtung schenken. Sprich: Vollmond ist ein guter Startpunkt. (Wir schaffen es allerdings leider nur selten, Mondphasen mit dem Fastenvorhaben und unserem privaten Kalender in Einklang zu bringen.)

Hier noch eine kleine, grunds├Ątzliche Anmerkung zum Wasserfasten:
Obgleich die Erfahrungen zeigen, dass grunds├Ątzlich fast alle Menschen fasten k├Ânnen, sollten insbesondere Menschen, die Leber und Nierenprobleme haben, wohl ├╝berlegt und behutsam vorgehen.
Durch die Entgiftungsvorg├Ąnge k├Ânnen diese und andere Organe durchaus etwas ├╝berlastet werden. Im Zweifel solltet Ihr also einen Fasten-erfahrenen, ganzheitlich agierenden Arzt einbeziehen. Dieses halten wir f├╝r wichtig, weil die meisten Schulmediziner, gelinde gesagt, kaum bis keine Ahnung von dieser Materie besitzen und Euch schlimmstenfalls zwar gut gemeinte, aber u. U. sehr schlechte Ratschl├Ąge erteilen. Gleiches gilt ├╝brigens f├╝r Einsch├Ątzungen von Blutwerten, die Ihr vor und nach dem Fasten gerne machen k├ÂnntÔÇŽ.
Ach ja – Schwangeren, Kindern, Stark untergewichtigen oder auch Menschen mit Essst├Ârungen etc. wird in der Regel grunds├Ątzlich von einem Wasserfasten abgeraten.

Aber ab jetzt wird’s ernst. Der Spa├č beginnt…

Ein typischer Tagesablauf

Tag 1: Das Wasserfasten beginnt.
Wie? – Ganz einfach nichts essen und viel stilles, sauberes Wasser trinken ­čÖé

Wir empfehlen Euch folgende Punkte t├Ąglich in den Tagesablauf zu integrieren. (d.h. nicht nur f├╝r Tag 1, sondern f├╝r alle Tage):

  1. ­čÜ░Ein Liter Wasser (oder 3 gro├če Gl├Ąser) direkt nach dem Aufstehen trinken, nicht zwingend „auf Ex“. Idealweise versucht Ihr, bereits vor der Mittagszeit einen Gro├čteil Eurer Tagesration an Fl├╝ssigkeit zu Euch zu nehmen und reduziert die Menge dann langsam gegen Abend. (um Nachts nicht nochmal raus zu m├╝ssen).
  2. ­čžś­čĆ╝ÔÇŹÔÖé´ŞĆEin wenig Yoga oder Dehn├╝bungen (Shake nÔÇÖ Bake, 5-Tibetan Rites) tun K├Ârper und Geist gut.
  3. ­čĆâÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ30 Minuten (oder l├Ąnger) z├╝giges Spazieren – m├Âglichst an der frischen Luft oder im Wald/Park.
  4. ­čĺęEinlauf/Enema durchf├╝hren
    . (Anmerkung: Nur weil ab Tag 2 oder 3 nichts als klares Wasser mehr heraus pl├Ątschert bedeutet das nicht, dass Euer Darm blitzeblank ist, ganz im Gegenteil! Auch nach 20 Tagen Wasserfasten kann urpl├Âtzlich eine Ausscheidungsmenge auftreten und Ihr fragt Euch, wo das Zeug denn die ganze Zeit wohl gesteckt haben mag. Von m├Âglichen Parasiten ganz abgesehen ├╝brigens.)
  5. ­čžŻ“Guasha“ Hautpflege (damit die Haut gereinigt ist und optimal entgiften kann (siehe auch unseren Guasha-Blogartikel).
  6. ­čÜ┐Duschen, Rasieren
  7. ԜǴŞĆSonnen (wenn die M├Âglichkeit besteht) und entspannen.
  8. ­čśůSauna oder moderate Bewegungen, um zu schwitzen.
  9. ­čôöInspirierende B├╝cher o.├Ą. lesen oder mit Gleichgesinnten austauschen z.B. mit der Absolute-Heilkraft-Gruppe.
  10. ­čś┤Meditationen, Schlafen und Ausruhen – genie├čt das!
  11. ­čĺć­čĆ╗ÔÇŹÔÖÇ´ŞĆEntspannungs-Massagen, falls m├Âglich.
  12. ­čžéT├Ąglich einige Prisen Salz (insgesamt Pi mal Daumen 1 TL), zum Beispiel nach und nach auf Euer Trinkwasser verteilt.
    Ich pers├Ânlich mag kein Salzwasser, daher nehme ich lieber einige grobe Himalaya-Salz-K├Ârner unter die Zunge – ├╝ber den Tag verteilt. Manchmal lecke ich auch nur den angefeuchteten Zeigefinger ab, den ich in feines Salz getaucht habe und trinke einen Schluck Wasser hinterher.
    Auch vorbereitete Sole nutze ich dann und wann ganz gerne. Das m├╝sst Ihr f├╝r Euch selbst herausfinden. Elektrolyte sind nat├╝rlich wichtig f├╝r den K├Ârper.

Bevor Ihr Euch das fragt:
Da wir das bew├Ąhrte Heal-Thy-Self-Protokoll des Wasserfastens favorisieren, gibt es hier ├╝brigens KEINE Br├╝hen, Tees oder Gem├╝sesuppen. Also tats├Ąchlich, es ist wahr: Nichts au├čer Wasser, ab und zu eine Prise Salz. – Aber daf├╝r viel Liebe und Leidenschaft.ÔŁĄ´ŞĆ

Wie lange sollte ich fasten?

Diese Frage wird tats├Ąchlich h├Ąufig gestellt. Besonders nat├╝rlich von Ersteinsteigern, die noch nie gefastet haben oder unter Krankheiten leiden und sich fragen, ÔÇ× ab wannÔÇť sich das Fasten wohl auf die Gesundheit auswirkt.

Eine pauschale Antwort f├Ąllt hier naturgem├Ą├č schwer und das liegt an verschiedenen Faktoren. Zum einen daran, was f├╝r ein Typ Mensch Du bist. Ziehst Du die Dinge knallhart durch, die Du Dir vorgenommen hast? Oder wechselst Du Deine Meinungen/Vorhaben gerne mal „wie Deine Unterw├Ąsche“ ;-)? M├Âchtest Du das Ganze nur mal ausprobieren oder Dich systematisch diesem Thema n├Ąhern? (siehe auch eingangs dieses Artikels „Warum m├Âchtest Du fasten?“).

Grunds├Ątzlich ist es f├╝r die meisten (nicht f├╝r alle) von Vorteil, h├Ąppchenweise zu beginnen.
Zum Beispiel, indem man eine oder mehrere der folgenden Dinge ├╝ber einige Wochen ausprobiert. Die nachfolgende Reihenfolge hat sich bew├Ąhrt. F├╝r viele Menschen ist es manchmal schon eine Herausforderung, das morgendliche Ei, den Kaffee, die Wurst oder Marmelade wegzulassenÔÇŽ..
Beginnen wir also ganz besonders f├╝r diese Menschen langsam mit ein ÔÇ×bisserlÔÇť Ern├Ąhrungsoptimierung, damit die zumeist emotionalen Entzugserscheinungen moderat bleibenÔÇŽ

  • Ein oder zwei Mahlzeiten zu 100% durch frisches Obst & Gem├╝se ersetzen (damit wird automatisch bereits einiges an tierischen Produkten ersetzt)
  • Alle tierischen Produkte streichen (d.h. keine Milch, Eier, Fleisch, Fisch)
  • Ein Fr├╝hst├╝ck komplett weglassen (kurzes intermittierendes Fasten)
  • Fr├╝hst├╝ck + Mittagessen weglassen (verl├Ąngertes intermittierendes Fasten)
  • Einmal die Woche ein 24 Stunden Fasten (f├╝r ein paar Wochen)
  • Ein- oder zweimal (zum Testen quasi) ein 72 Stunden-Fasten durchf├╝hren
  • 4-Tage Colon Cleanse/Darmreinigung durchf├╝hren

Ihr m├╝sst die obigen Dinge nat├╝rlich nicht allesamt der Reihenfolge nach durchziehen. Ihr k├Ânnt auch einfach irgendwo einsteigen und jederzeit voll durchstarten. Wir wissen aber aus Erfahrung, dass sich viele Menschen mit einer schrittweisen Ann├Ąherung etwas leichter tun. Lasst Euch daher ruhig Zeit. Auch Wochen oder Monate, wenn es sich f├╝r Euch besser anf├╝hlt.
Ausnahmen bilden Menschen, die aus pers├Ânlichen Gr├╝nden hoch motiviert sind (aufgrund Leiden, Krankheiten o.├Ą.) und es kaum abwarten k├Ânnen. Macht Euch aber bitte keinen Stress und bleibt locker!

Die Erfahrung zeigt, dass ein Wasserfasten von 3-10 Tagen f├╝r fast alle gesunden, nicht-untergewichtigen Menschen vollkommen problemlos durchf├╝hrbar ist. M├Âchte man l├Ąnger fasten, kann es hilfreich sein, sich zus├Ątzlich coachen zu lassen (z.B. von einem Fasten-erfahrenen Mediziner oder einer Fastengruppen o.├Ą.). Dies ist aber auch abh├Ąngig von Eurem gesundheitlichen Ausgangspunkt.

Ab 10 bis 14 Tagen Wasserfasten aufw├Ąrts kann es ratsam sein, auch einige Blutparameter im Auge zu behalten. Einer der wichtigen Werte davon ist z.B. das Kalium, welches u.a. f├╝r den Elektrolyt Haushalt, aber ganz besonders f├╝r Nerven und Herzschlag wichtig ist.
Es gibt aber auch Menschen, die haben problemlos 40!!! Tage Fasten (inkl. 20 Tage Saftfasten vorher und nachher) auf eigene Faust ohne Begleitung durchgef├╝hrt. Bevor es falsch her├╝berkommt: Ich spreche jetzt gerade nicht von Jesus, sondern u.a. von zwei Freunden in Australien. ­čśë

Je nach Symptom und Krankheit sind auch lange Fastenzeiten von 14-21-30 Tagen i.d.R. problemlos durchf├╝hrbar (und manchmal auch schlichtweg erforderlich), ABER: Dieses solltet Ihr weder spontan und ungeplant auf eigene Faust durchf├╝hren noch dabei eine kompetente Betreuung inkl. ├ťberwachung von Blutparametern vergessen. Wenn Ihr Fragen dazu habt, meldet Euch gerne oder kommentiert diesen Post.

L├Ąnger als z.B. 14-30 Tage sind meistens nicht mehr sinnvoll machbar ohne genauen Plan, Ziel und Vorgehensweise. Es kann insofern z.B. durchaus vorteilhafter sein, 21 Tage Saftfasten und vorab nur einige Tage Wasserfasten durchzuf├╝hren. Obgleich Wasserfasten nat├╝rlich schneller als ein Saftfasten zum Erfolg f├╝hrt. Doch geht bitte nicht mit dem Kopf durch die Wand!­čž▒

Ihr m├╝sst Euch ├╝brigens nicht eine strenge, feste Zeitdauer setzen. Gerade bei l├Ąngerem Fasten ÔÇ×sp├╝rtÔÇť Ihr und Euer K├Ârper irgendwann, dass es Zeit ist ,das Fasten zu brechen. W├Ąhrend Ihr ab ca. Tag 2 oder 3 ├╝blicherweise keinen nennenswerten Hunger mehr sp├╝rt – kehrt das ÔÇ×echteÔÇť Hungergef├╝hl Eures K├Ârpers irgendwann pl├Âtzlich zur├╝ck. Das ist dann ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl.

├ťbrigens: Appetit ist KEIN Hunger und ein leerer Magen ist auch nur ein ungewohntes ÔÇ×Gef├╝hlÔÇť und hat nichts mit Hunger zu tun. Das m├╝ssen die meisten Menschen erst einmal wieder neu lernen.
Folgende vier Dinge lassen sich (wenn Ihr bei Euren ersten Gehversuchen einmal darauf achtet) deutlich unterscheiden. Und dann merkt Ihr, dass von diesen vier Dingen nur ein Faktor wirklich etwas mit „Hunger“ zu tun hat:

  1. Appetit (…ist kein Hunger, sondern Dein Kopf)
  2. Verlangen/Sehnsucht (…ist kein Hunger, sondern Dein Kopf)
  3. Leerer Magen/Magenknurren (…ist nur ein Gef├╝hl, welches Du mit Hunger in Verbindung bringst, also auch Kopf)
  4. „Echter“ Hunger (…f├╝hlt sich an, wie echter Durst und DER entsteht nicht im Magen, sondern im Mund/Hals)

Nur weil der Magen leer ist, solltet Ihr damit keinen Hunger verbinden. In der Regel ist auch ein Magenknurren nach 5-10 Minuten wieder vor├╝ber. Also einfach ignorieren und/oder sich etwas bewegen.
Oder: Wieder mal ein gro├čes Glas stilles Wasser trinken!

Ein Blick auf Eure Zunge (oder Haut) kann (muss aber nicht) ebenfalls ein Indikator sein, dass die Fastenphase auf Hochtouren l├Ąuft. Je nach Entgiftungssituation sieht Eure Haut, aber insbesondere auch Eure Zunge zumeist nicht unbedingt ansehnlich aus. Zungenbel├Ąge sind ein typisches Detox-Zeichen. Wenn sich diese Effekte dann irgendwann langsam zur├╝ckbilden, kann das ein Indiz daf├╝r sein, dass Euer K├Ârper mit der ÔÇ×M├╝llabfuhrÔÇť zumindest an dieser Stelle fertig ist und sich anderen Themen widmen wird. Eine gute Etappe also, die man dann abschlie├čen k├Ânnte, wenn man m├Âchte.

Und wie beende ich das Fasten?

Dieses ist einer der vielleicht wichtigsten Punkte in dieser Anleitung.

ÔśŁ­čĆ╝Wie Ihr Euer Wasserfasten beendet ist absolut entscheidend f├╝r Euer Wohlbefinden und Eure Gesundheit der n├Ąchsten Wochen und Monate!

Einer der h├Ąufigsten Fehler, den viele Menschen nach dem Fasten-Ende machen ist:
Sich von Emotionen ├╝berw├Ąltigen zu lassen und sich unvern├╝nftig mit dem alten ÔÇ×SchrottÔÇť den Bauch vollzuschlagen. Wir k├Ânnen Euch nur absolut davon abraten! Warum?
Ihr habt nun tapfer Eure Fastenzeit ├╝berstanden, Euer K├Ârper hat sich faktisch selbst erneuert und l├Ąuft runder als jemals zuvor, Euer Verdauungssystem ist in der Lage, die Nahrungsbestandteile wie Vitamine schneller/besser als fr├╝her aus Eurer Nahrung zu extrahieren und zu verstoffwechseln. Das ist nat├╝rlich grunds├Ątzlich alles gro├čartig:
ABER – er verstoffwechselt leider auch den ganzen industriellen M├╝ll (Geschmacksverst├Ąrker, Hormone, Giftstoffe, Konservierungsmittel uvm.) ggf. viel besser/schneller als fr├╝her. Und das wollt Ihr eigentlich auf keinen Fall!
Insofern k├Ânnte man fast raten:
Wenn Ihr vorhabt, mit alten (schlechten) Ern├Ąhrungsgewohnheiten nach dem Wasserfasten einfach wieder fortzufahren – lasst das Wasserfasten vielleicht doch lieber einfach sein. Erspart Euch und Eurem K├Ârper die Strapazen danach ebenso.

Aber wie gehtÔÇÖs denn dann richtig?

Stimmt Euch innerlich die letzten Tage des Fastens emotional schon einmal auf das baldige Ende ein. Als Faustregel empfehlen wir Euch ohnehin ungef├Ąhr die H├Ąlfte der Fastenzeit in Tagen als Nahrungs-Wiedereingew├Âhnung vorzusehen. Das bedeutet bei 10 Tagen Wasserfasten solltet Ihr durchaus 3-5 Tage Schongang einlegen (und eben nicht das erstbeste, fettige Steak auf den Grill werfen!)

Ganz im Gegenteil – am besten beginnt Ihr mit leicht verdaulichem, wasserhaltigem Obst.

Toll sind z.B. Wassermelone oder ├äpfel, aber auch Papayas, Mangos oder frische Bio-Erdbeeren sind super. Lasst Euch einfach ein wenig von Eurer Vorstellung und Vorliebe leiten. So wirklich ÔÇ×falscheÔÇť Fr├╝chte gibt es kaum. Zitrone k├Ânnte aber durchaus ein wenig zu intensiv f├╝r Euren Magen sein. Aber auf die Idee, als erstes in eine rohe Zitrone bei├čen zu wollen, kommen eh die wenigsten.

Abraten w├╝rden wir Euch allerdings zu Beginn dieser Eingew├Âhnungsphase auch von stark fetthaltigem Obst und N├╝ssen (d.h. Avocado, N├╝ssen o.├Ą.). Das k├Ânnte f├╝r manch ein Verdauungssystem noch etwas zu viel des Guten sein.

Am besten bereitet Ihr Euch einige St├╝ckchen (ca. eine Hand voll) beispielsweise Wassermelone vor. Und danach macht Ihr etwas, was die meisten (ich seinerzeit inklusive) schon fast vergessen haben: Essen erleben und zwar mit allen Sinnen.­čĄŚ

Die Verdauung beginnt ja nicht erst im Magen. Bereits das bewusste Anschauen der Frucht sorgt f├╝r die Aktivierung der Magens├Ąfte, Enzyme und Speichel und bereitet Euren K├Ârper nach so langer Abstinenz optimal auf die folgende Nahrungsaufnahme vor.

Am besten sucht Ihr Euch einen sch├Ânen, ruhigen, stillen und angenehmen Ort.
Dann schaut Ihr Euch die Frucht der „Begierde“ erst einmal ganz bewusst aus verschiedenen Blickwinkeln an…

Wie ist die Farbe? Die Struktur? Gl├Ąnzt sie? Ist sie glatt, rau oder samtig? ÔÇŽ

Jetzt riecht Ihr einige Male daran.
Welche Ger├╝che nehmt Ihr wahr? Riecht es s├╝├člich? W├╝rzig? Exotisch?

Nun nehmt Ihr das St├╝ckchen des Verlangens in die Hand und genie├čt diesen Moment des Ansehens und Riechens erneut, bevor Ihr ganz langsam und bewusst ein kleines St├╝ckchen abbeisst.
Sp├╝rt den Moment, in dem die Frucht Eure Zunge ber├╝hrt und nehmt auch diesen bewusst war. (Nicht sofort drauflos kauen und herunterschlucken!) ­čÄç

Erst danach, ganz ganz zum Schluss kaut Ihr das Obst 20-50 mal (ja, auch wenn die Wassermelone oder Papaya schon kaum noch zu sp├╝ren ist).
Und erst danach kommt der Augenblick, an dem Ihr wirklich schluckt.

Gerade nach einem l├Ąngeren Wasserfasten k├Ânnt Ihr so erfahren, wie unglaublich sch├Ân die Natur das Zusammenspiel eingef├Ądelt hat. Viele Menschen essen sogar dass erste Mal ├╝berhaupt so bewusst wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Einige haben G├Ąnsehaut – andere Tr├Ąnen in den Augen – und nur wenige sp├╝ren ….nichts… (au├čer vielleicht einen ├╝berw├Ąltigenden Appetit ­čść)
Aber sehr viele berichten das Gleiche, wenn man sich ganz bewusst auf den Moment einl├Ąsst: Fast ekstatische Gef├╝hle, allein f├╝r dieses Fastenbrechen lohnt sich das Fasten oft schon. ­čśë

Danach esst gerne noch weitere St├╝ckchen. Aber lasst Euch bitte nicht zu schnell von der Gier ├╝berw├Ąltigen und bleibt ein wenig standhaft. Ich wei├č, das ist nicht leicht.

Sp├Ąter k├Ânnt Ihr im Laufe des Tages (und der kommenden Tage) beginnen, mit leicht verdaulichem, rohk├Âstlichem Gem├╝se und mit Fr├╝chten etwas zu experimentieren.

Ein ebenfalls besonders ÔÇ×leckererÔÇť Moment ist es, wenn Ihr das erste Mal wieder etwas Herzhaftes zu Euch nehmt. Dazu bietet sich zum Beispiel eine vegane (fett-/├Âlfreie) Gem├╝sebr├╝he an, sicherlich ein weiteres Highlight Eures Fastenbrechens.
Ich habe mir davon – aus purer Gier und Verlangen – in k├╝rzester Zeit schon 1,5 Liter einverleibtÔÇŽ. ist aber nur einmal vorgekommenÔÇŽ. ­čśë

Womit Ihr nach/beim Fastenbrechen grunds├Ątzlich rechnet m├╝sst ist, dass Eure Verdauung nat├╝rlich noch nicht ad-hoc wieder normal funktioniert. Das bedeutet, nicht nur Magen, Darm und Galle, auch Leber und Bauchspeicheldr├╝se m├╝ssen erst einmal langsam wieder in Schwung kommen. Daher k├Ânnen leichte Durchf├Ąlle die ersten Stunden (oder manchmal auch 1-2 Tage) durchaus der Fall sein (m├╝ssen aber nicht).

Es kann auch sein, dass Ihr erst nach einigen Tagen bis hin zu 1 Woche erstmals Stuhlgang habt. Klar, es kann einen Moment dauern bis die kleinen H├Ąppchen u.a. Euren 5-7 Meter langen Darm durchwandert haben und ein erster Stuhldrang entsteht. Das ist nicht nur sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch, auch abh├Ąngig von Essensaufnahme, -auswahl und -menge.
Ein bisschen Magenkneifen und Darmger├Ąusche k├Ânnten ebenfalls entstehen. Das ist aber meist nicht unangenehm, sondern eher ungewohnt, da ja einige Zeit Ruhe in dieser Gegend war. Trinkt einfach wieder einen Schluck Wasser. Das kennt Ihr ja bereits.

Im Rahmen der bedachtsamen, langsamen Wiedereingew├Âhnungsphase d├╝rft Ihr Euch dann, nach und nach, an festere Speisen wagen. Ich pers├Ânlich mag z. B. K├╝rbissuppe oder Reisspeisen o. ├Ą. sehr gerne. Ich streue aber fortw├Ąhrend immer noch sehr viel Obstsnacks (Bio├Ąpfel, Erdbeeren etc.) mit ein.

Genie├čt auch die Tatsache, dass die Speisen meist viel w├╝rziger, salziger oder s├╝├čer schmecken als je zuvor. Das ist eine ideale Gelegenheit, Euren feinen Geschmackssinn nicht direkt zu ├╝berladen, sondern fein justiert zu erhalten -weniger ist eben manchmal mehr! Zumal Ihr so den echten Geschmack und Geruch von Obst und Gem├╝se viel intensiver erfahren k├Ânnt.

Esst nicht zu viel und macht es besser so, wie eines der langlebigsten V├Âlker dieser Erde, die Japaner in Okinawa: Esst maximal 80% der Menge, die Ihr normalerweise essen w├╝rdet, um satt zu sein, auch wenn das nicht leicht ist.

Beim Essen zu schlingen ist auch nicht ratsam. Es kann helfen, sich nach jedem Bissen die Gabel oder L├Âffel beiseite zu legen und sich auf die eigenen H├Ąnde zu setzen, bis der Mund wieder leer ist. Eine einfache, aber effektive Form der Entschleunigung gewisserma├čen.

In diesem Artikel soll es nat├╝rlich nicht wirklich um das Thema der besten, gesunden Ern├Ąhrungsweise wie z. B. vegan, vegetarisch oder carnivore gehen.
Die Vorteile einer guten, roh-vollwertigen, veganen Ern├Ąhrung sind zwar wissenschaftlich mittlerweile sehr eindeutig, solltet Ihr aber dennoch ein fast unmenschliches Verlangen auf ein Schweinenackensteak o. ├Ą. versp├╝ren:

Seid einfach etwas zur├╝ckhaltend. Nicht wenige liegen ansonsten sp├Ąter mit Magen-/Darmkr├Ąmpfen im Bett. Das w├Ąre wirklich zu schade und nervt zudem noch.

Was ist noch wichtig oder wissenswert?

  • Die 7 Prinzipien der Gesundheit
    Beachtet und ber├╝cksichtigt auch w├Ąhrend Euer Fastenzeit jeden Tag die 7 Prinzipien der Gesundheit (nat├╝rlich ohne zu Essen).
    Die bew├Ąhrten Prinzipien f├╝r ein langes, gesundes und erf├╝lltes Leben findet Ihr kurz und knackig beschrieben in unserem Blog:┬áGesunder Lebensstil ÔÇô Die 7 Prinzipien, mit denen Du Deine Gesundheit erh├Ąltst
  • Labor-Blutwerte:
    Solltet Ihr vor Beginn Eurer Fastenerfahrung Blutwerte abgenommen haben, macht Euch bewusst, dass einige Blutparameter nach Beendigung des Fastens durchaus noch 1-2 Wochen ben├Âtigen k├Ânnen, bis ein normales Gleichgewicht wieder hergestellt ist.
    Solltet Ihr in dieser Zeit also zu einem ÔÇ×normalenÔÇť (d. h. nicht-Fasten-versiertem) Arzt gehen (m├╝ssen), um Blutwerte nehmen zu lassen, k├Ânnte es sein, dass er die H├Ąnde ├╝ber dem Kopf zusammenschl├Ągt und Euch vollkommen fehlgeleitete Diagnosen oder Therapien erstellt. Insofern hat es sich bew├Ąhrt, lieber einen ganzheitlichen Arzt mit Fastenerfahrung aufzusuchen oder einfach noch etwas zu warten, bis die ersten Blutwerte genommen werden. Ausnahmen bilden (wie eingangs schon erw├Ąhnt) die ausgedehnten Fastenzeiten. ÔÇ×Locker bleibenÔÇť lautet meine pers├Ânliche Devise.
    Unser K├Ârper ist ein perfekt abgestimmter Organismus, der am besten wei├č, was, wann und wie genau etwas zu tun ist und geschehen muss.
    Da ich (J├Ârg) immer sehr an Statistiken und Zusammenh├Ąngen w├Ąhrend des Fastens interessiert bin, nehme ich mir selbst diverse Blutparameter (zu Hause – da ich keine Lust hatte, st├Ąndig zum Doc zu laufen und Tage zu warten) ab.
    Dazu z├Ąhlen neben Vitamin-D auch verschiedene Leberwerte, Blutzucker und Nierenwerte. Inzwischen habe ich ein sehr gutes Gef├╝hl f├╝r meinen K├Ârper, wie verschiedene Parameter sich ver├Ąndern und wie diese auch das K├Ârpergef├╝hl beeinflussen. Dazu in einem sp├Ąteren Blogbeitrag vielleicht einmal mehr….
  • Gewicht, Fett und Ketose:
    Wenn Ihr Euch w├Ąhrend der Fastenzeit auf die Waage stellt, werdet Ihr nat├╝rlich drastische Ver├Ąnderungen feststellen. Grunds├Ątzlich sind wir keine Freunde davon, ein Wasserfasten durchzuf├╝hren, nur um Gewichtsoptimierung/-verlust zu betreiben. Aber f├╝r manche ist das nat├╝rlich ein toller Nebeneffekt. W├Ąhrend Ihr in der Anfangszeit durchaus noch 1-3 kg Darmvolumen verliert und die Leber parallel beginnt, die Glukose-Vorr├Ąte aus Blut, Leber und Muskeln zu verbrauchen, beginnt ab ca. Tag 2 oder 3 irgendwann der sogenannte Ketose-Stoffwechsel (k├Ânnt Ihr einfach via Urin-Streifen selbst testen – sp├╝rt Ihr aber ohnehin), zum Beispiel durch einen acetonartigen Mundgeruch und/oder Zungenbelag. In diesem besonderen Stoffwechsel, den der K├Ârper selbst aktiviert, verbraucht er ├╝berwiegend Fette und wandelt diese in Energienahrung (Ketonk├Ârper) f├╝r Euer Gehirn um.
    So verliert Ihr (je nach K├Ârpergewicht) durchaus 500 Gramm pures Fett – pro Tag! Dass Eure Muskeln ggf. etwas d├╝nner wirken, liegt dabei meist zun├Ąchst weniger am Muskelverlust, als vielmehr an der Tatsache, dass eine Menge Fette auch im Muskelgewebe eingelagert sind.
  • Gewichtsverlust:
    Was den Gewichtsverlust betrifft, so braucht Ihr (je nach geplanter Fastendauer) keine wirklich gro├čen Sorgen haben, dass Ihr „zuviel“ abnehmt. W├Ąhrend ein ├╝bergewichtiger Mensch w├Ąhrend der Dauer von 7 Tagen Wasserfasten durchaus zwischen 5 und 10 kg verlieren kann, ist dieses bei normalgewichtigen (bis leicht untergewichtigen) Menschen eher unwahrscheinlich. Dennoch wird nat├╝rlich ein Gewichtsverlust entstehen. Ihr d├╝rft aber absolut darauf vertrauen, dass Ihr Euer Normalgewicht sehr schnell, innerhalb weniger Wochen wieder erreicht, wenn Ihr Euch gesund und optimal ern├Ąhrt und die 7 Prinzipien ber├╝cksichtigt. Und nicht nur das! Euer K├Ârper erh├Ąlt oft eine vollkommen neue Konstitution und wird entsprechend anders ausschauen – obwohl Ihr vielleicht Euer Ausgangsgewicht wieder erreicht habt. Das ist schon eine tolle Motivation f├╝r viele.
    (├ťbrigens sind 1 bis 3 Kilogramm Gewichtsverlust ohnehin oftmals nur Magen- und Darminhalt. Sieht zwar h├╝bsch aus auf der reduzierten Waage, kommt aber nach dem Fastenbrechen ziemlich fix wieder hinein.)

  • Apropos Wasser trinken:
    Was Ihr ebenfalls (meistens) feststellen werdet, ist die Tatsache, dass das Wasser ab ca. Tag 3 oder 4 beginnt, merkw├╝rdig zu schmecken. Die beste Beschreibung daf├╝r ist vielleicht „metallisch“. Das kann etwas nervig sein, wenn gerade dass Einzige, was ├╝brig bleibt, einem gelegentlich noch zum „Hals heraush├Ąngt“, aber: Augen zu und durch! Naturgem├Ą├č l├Ąsst bei einigen Menschen in dieser Phase die empfohlene Wassermenge auch etwas nach, aber bitte halbiert sie deshalb nicht!
    Ich pers├Ânlich setze mir in dieser Zeit (die irgendwann auch wieder nachl├Ąsst) einen 10 Minuten Timer und trinke dann einen gro├čen Schluck. So habe ich nicht das Gef├╝hl und den Druck, dass ich „er-trinke“ und nehme weiterhin eine ausreichende Menge Fl├╝ssigkeit zu mir. Diesen Trick k├Ânnt Ihr ├╝brigens generell anwenden, wenn Euch das Trinken schwer f├Ąllt oder Ihr es gerne mal vergesst. Nebenbei angemerkt empfiehlt sich diese Vorgehensweise vor allem auch f├╝r ├Ąltere Menschen, die h├Ąufig ein reduziertes Durstgef├╝hl haben.
  • Medikamente:
    Solltet Ihr Medikamente nehmen, wie z.B. Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Insulin, Schilddr├╝senhormone, Betablocker, Blutverd├╝nner oder ├ähnliches, denkt bitte dar├╝ber nach, dass sich bereits w├Ąhrend des Fastens Euer K├Ârpergleichwicht verschieben wird.
    Insofern geschieht es meistens, dass einige Medikamente erheblich reduziert werden k├Ânnen und manchmal auch m├╝ssen. Sofern Ihr also zu dieser Gruppe Menschen z├Ąhlt, solltet Ihr Euch selbst gut beobachten und ggf. (je nach Fastendauer) auch zwischendurch Eure Blutwerte ├╝berwachen und die jeweilige Medikationen anpassen. Auch hier sei (wie schon mehrfach erw├Ąhnt) darauf hingewiesen, dass ein ganzheitlicher, fasten-erfahrener Arzt enorm entscheidend ist, leider gibt es davon nicht sehr viele. Andere ├ärzte w├╝rden Euch mit h├Âchster Wahrscheinlichkeit mangels Wissen generell vom Fasten abraten…. ­čśĽ
  • Alltagsdrogen:
    Ohnehin solltet Ihr nach dem Fasten behutsam mit dem Thema „Drogen“ umgehen. Mit Drogen meine ich in erster Linie die Klassiker Kaffee, Espresso, Tee aber auch potentiell Medikamente, Aufputschmittel, Alkohol, Cannabis & Co.
    Entweder h├Ąngt Ihr diese Dinge direkt an den Nagel, aber dass ist nat├╝rlich so pauschal und einfach nicht machbar (und im Falle von Kaffee/Tee und Alkohol oft auch gar nicht gewollt) oder alternativ pr├╝ft bitte, ob die Mengen, die Ihr fr├╝her zu Euch genommen habt, ├╝berhaupt noch angemessen sind. Nach einem Fasten stellen die meisten Menschen fest, dass die Wirkung oben genannter Drogen und Nahrungsmittel um ein Vielfaches gesteigert sein kann. Da kann eine fr├╝her vollkommen „harmlose“ Tasse Espresso bei manchem schon mal wirken, als h├Ątte er sich ein Dutzend „Ecstacy“-Tabletten eingeworfen… Aber auch eine erh├Âhte Wirksamkeit von Medikamenten kann festgestellt werden. Dies ist oftmals erfreulich, da dann in Absprache mit dem Arzt die Dosis h├Ąufig reduziert (oder gar ganz abgesetzt) werden kann.
  • Fastenkrise:
    Fastenkrise(n) und Fasten-High(s) wechseln sich meistens regelm├Ą├čig ab. Das sp├╝rt Ihr schon relativ eindeutig. Es kann durchaus tage- oder auch halbtageweise geschehen und ist ganz von Person zu Person ganz verschieden. Genie├čt Eure Hochs, wenn Ihr sie zum Beispiel in Form von erh├Âhter Energie bemerkt (aber ├╝bertreibt es nicht mit der Energieverschwendung) und ruht Euch einfach ein wenig l├Ąnger aus, wenn die „Krise“ n├Ąher r├╝ckt. Wir empfinden die Abendzeit stets als besonders sch├Âne Zeit, da man im Schlaf, w├Ąhrend der Nacht quasi auf der Fastenautobahn die Zeit ├╝berholt, ohne es zu bemerken. Der n├Ąchste Tag wartet schon und sieht dann meist schon wieder ganz anders aus.
  • Schwitzen:
    Denkt dar├╝ber nach (insbesondere am Anfang oder in der k├╝hleren Jahreszeit) t├Ąglich einen Saunagang zu machen. 30 Minuten in der Infrarot-Sauna und danach auf die Couch oder ins Bett. Infrarot-Saunen haben den Vorteil, dass sich nicht zu anstrengend f├╝r das Atemsystem sind und durch die W├Ąrmestrahlung tiefer in die Muskulatur vordringen als die klassische, finnische Sauna. Au├čerdem sind diese Saunen sehr g├╝nstig und baulich kompakt. Sofern Euer Portemonnaie es erlaubt, ist so eine Saune eine gute Investition. Als Alternative zur Sauna k├Ânnte Ihr Euch auch ein hei├čes Bad machen und dort 30-45 Minuten entspannt schwitzend verbringen.
  • Hautreinigung, Guasha und Hautunreinheiten:
    Dass Eure Haut eines der gr├Â├čten Entgiftungsorgane darstellt, wisst Ihr ja bereits. Insofern ist es nat├╝rlich nicht verwunderlich, dass w├Ąhrend eines Fastens dann und wann auch Pickel und Unreinheiten auf der Haut auftreten k├Ânnen, bei den einen mehr, bei anderen weniger. Seht es als gutes Zeichen: Euer K├Ârper nutzt alle Ausscheidungskan├Ąle, um unerw├╝nschte Abfallstoffe loszuwerden, das gibt sich wieder. Auf keinen Fall verwendet bitte irgendwelche k├╝nstlichen, chemischen Cremes oder W├Ąsserchen…. Ihr wollt ja schlie├člich ent- und nicht ver-giften.Weiter oben haben wir daher bereits auf „Guasha“ hingewiesen. Dieses ist ein tausende Jahre altes Naturmittel, um Eure Haut schonend zu reinigen und die Poren zu ├Âffnen. Einen passenden Artikel dazu findet Ihr demn├Ąchst noch in unserem Blog. Am besten macht Ihr eine „Guasha“-Hautreinigung im Rahmen einer jeden Dusche. Die meisten Frauen m├Âchten es nicht mehr missen, auch ohne Fasten-Aktion.
  • Sonne und Vitamin-D:
    Nutzt, wann immer Ihr die M├Âglichkeit habt, einen Gang in die Sonne. Am besten m├Âglichst „unbekleidet“ – sofern es denn geht. Sonne ist n├Ąmlich Lebenskraft pur. Sie beeinflusst Euren Hormonhaushalt, produziert Vitamin-D und erzeugt einfach gute Laune und Entspannung.
    Legt Euch f├╝r eine angemessene Zeit in die Sonne und zwar OHNE Sonnenschutz! Nat├╝rlich nicht bis der Arzt kommt, sondern bis Ihr Eure Eigenschutz-Zeit der Haut erreicht habt. Danach sucht Ihr Euch ein schattigeres Pl├Ątzchen oder zieht Euch etwas ├╝ber und/ oder einen Hut auf. Das ist dann Euer Sonnenschutz.
    Die meisten (um nicht zu sagen fast alle) Sonnenschutzmittel sind Gift/Chemie pur! Ja, und zwar auch die bekannten und teuersten Marken. Mit der Verwendung von einfachstem Kokos├Âl habt Ihr ├╝brigens schon einen Lichtschutzfaktor 3 f├╝r die Haut erreicht.
    Was eine angemessene Zeit in der Sonne ist?
    Nun, das ist vom Hauttyp nat├╝rlich unterschiedlich und ├Ąndern sich dann im Laufe der Zeit sogar noch. Machen wir es mal einfach: Vermeidet einen Sonnenbrand! – Bevor Ihr diesen aber ├╝berhaupt bekommt, bemerkt Ihr eine leichte Hautr├Âtung. Damit habt Ihr Eure Eigenschutz-Zeit schon fast kennengelernt und diese wird sich immer weiter erh├Âhen. Ich pers├Ânlich verwende auch in der asiatischen oder australischen Sonne keinen Sonnenschutz mehr – und habe keinen Sonnenbrand. Aber ich achte auch wie selbstverst├Ąndlich darauf. Nat├╝rlicher und ges├╝nder geht es nicht.
  • Fastenresultate und Dauer:
    Als Faustregel vergesst bitte nicht (je nach Dauer des Fastens), dass nennenswerte Effekte oft erst 3-6 Monaten nach Beendigung des Fastens eintreten. Erwartet also bitte nicht bereits 3 Tage, nachdem Ihr mit dem Fasten aufgeh├Ârt habt, irgendwelche Wunder. Obgleich die Hoffnung da (und oftmals auch absolut begr├╝ndet) ist.
    Nicht selten habt Ihr nach 4 Monaten fast vergessen, dass Ihr  ja gefastet hattet, esst beispielsweise eine Handvoll Blaubeeren, weil in einer Zeitschrift von der Wunderwirkung dieses Superfoods berichtet wurde und:
    Zack -sind Eure Leiden pl├Âtzlich verschwunden! Dabei lag es vielleicht dann doch weniger an den Blaubeeren, als vielmehr an dem k├Ârperlichen Prozess, den Ihr 4 Monate zuvor durch das Fasten eingeleitet habt…
    Das passiert tats├Ąchlich h├Ąufiger, als man denkt. Nicht selten werden so in der Tat „Supertrends“ geboren… ├ťbrigens, Euer K├Ârper heilt seine eigenen Baustellen je nach Schwere und Alter in umgekehrter Reihenfolge des Auftretens. Au├čerdem hei├čt es, dass der K├Ârper es pro Fastentag bestenfalls schafft, 1 Jahr in die Vergangenheit zu reisen. Was bedeutet, dass Krankheiten und Symptome, deren Ursache vor 20 Jahren ihren Anfang nahmen, nicht ┬ázwingend „schon“ nach 14 Tagen Wasserfasten einfach so verschwinden (aber durchaus k├Ânnten).Gleichzeitig ist es aber durchaus erstaunlich, dass bei vielen Menschen mit Nahrungsmittelallergien (ich war einer davon!) faktisch keinerlei Symptome mehr existieren und zwar direkt mit Beendigung des Fastens. Hier gibt es so unglaublich viele Beispiele (auch von Menschen mit z.T. lebensgef├Ąhrlichen Allergien), dass man schon nicht mehr von Zuf├Ąllen sprechen kann. Seid aber bitte vorsichtig, wenn Ihr zu den Menschen geh├Ârt, die einen anaphylaktischen Schock erleiden k├Ânnten.Unabh├Ąngig von Allergien aller Art verkleinerten sich Tumore, Entz├╝ndungsparameter, Tumormarker uvm. nach Beendigung des Fasten. Bleibt geduldig und vertraut Eurem K├Ârper und vor allen Dingen: Bleibt (und lebt) nach dem Fasten unbedingt weiter „sauber“!!!
  • Wirksamkeitsstudie Naturheilkunde:
    F├╝r die Skeptiker (wie mich) unter den Lesern sei gesagt, dass inzwischen immer mehr Studien die eindeutigen Vorteile der alternativmedizinischen Erfolge bekunden. Im Mai 2019 wurde erstmals eine australische Studie ver├Âffentlicht, die auf wissenschaftlicher Basis die Wirksamkeit alternativer Heilungstherapien in zahlreichen Krankheitsbildern best├Ątigt. F├╝r alle, die sich bereits mit diesem Gebiet befasst haben, ist dass nicht so spannend, da sie die Ergebnisse ja bereits durch die eigene Anwendung kennen. F├╝r diejenigen aber, die bis dato noch keinen Bezug zu diesem Thema hatten, ist es vielleicht interessant zu h├Âren.
  • Niedrige Energie, M├╝digkeit, Schw├Ąche:
    Machen wir uns nichts vor, das Wasserfasten ist f├╝r die wenigsten Menschen ein Spaziergang. Nat├╝rlich habt Ihr nicht dasselbe, gef├╝hlte Energieniveau wie sonst. Ihr solltet dennoch eine gewisse Balance zwischen Ausruhen/Relaxen und moderater Aktivit├Ąt erhalten, auch wenn es manchmal schwerf├Ąllt. Auch die Morgenroutine (dazu sp├Ąter noch mehr) und den gesamten Tagesablauf solltet Ihr nicht grundlegend ├Ąndern. Diese festen Routinen k├Ânnen Euch St├╝ck f├╝r St├╝ck durch den Tagen helfen.
    Und wenn es wirklich manchmal „gef├╝hlt“ gar nicht geht, ruht Euch aus und schlaft eine Runde (sofern das m├Âglich ist).┬á Falls dass jedoch nicht m├Âglich sein sollte, helfen Euch insbesondere ├Ątherische ├ľle z.B. von YoungLiving oder DoTerra, um Euch ein wenig neue Energie zu verschaffen (siehe Abschnitt unten).
    So werdet Ihr es leichter durch den Tag schaffen und Euch auf den Abend freuen, wenn Ihr mit dem Gef├╝hl ins Bett gehen k├Ânnt, nicht nur diesen Tag geschafft zu haben, sondern auch im Schlaf schon wieder 6-10 Stunden Fastenzeit herausholen zu k├Ânnen.
  • Blutzucker:
    Innerhalb von 24 Stunden wird sich Euer Blutzucker (Glukosewert) auf neue Tiefwerte eingestellt haben. Normalerweise pendelt der Wert eines gesunden Menschen (mahlzeitabh├Ąngig) ja ├╝blicherweise zwischen 100 und 150 mg/DL. Nach ca. 12 Stunden sollte der Wert bei gesunden Menschen (d.h. Nicht-Diabetikern) bei knapp unter 100 liegen z. B. bei 80.
    W├Ąhrend des Fastens sinkt dieser Wert nat├╝rlich weiter ab, da Ihr aktiv keine Glukose mehr zu Euch nehmt. Der genaue Wert ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, bei mir pers├Ânlich beispielsweise ab Tag 3 ca. zwischen 40 und 50. (Interessant fand ich dabei ├╝brigens die Tatsache, dass mit Bewegung eine leichte Erh├Âhung des Glukosewertes erreicht werden kann, obwohl man ja immer noch nichts isst.)
  • Blutdruck niedrig oder hoch:
    Der normale Blutdruck ver├Ąndert sich w├Ąhrend des Fastens ebenso. Allerdings ist es nicht immer ganz leicht festzustellen, ob der aktuelle Gef├╝hlszustand nun eher am niedrigen Glukosepegel oder am Blutdruck liegt.
    Bei meinem letzten Fasten war mein Blutdruck um ca. 15 Punkte erh├Âht, w├Ąhrend der meiner Frau um die gleiche Zahl niedriger als ├╝blich war. ┬áWer also nach dem Aufstehen zu Schwindel o. ├Ą. neigt, dem empfiehlt es sich, morgens vor dem Aufstehen (oder auch sonst) kurz die Beine aus dem Bett baumeln zu lassen. In der Regel gibt sich der Schwindel innerhalb weniger Sekunden wieder.
  • K├Ârperliche Morgenroutinen, Shake’n Bake und 5 tibetanische Rituale:
    Wir k├Ânnen Euch nur empfehlen, jeden Morgen (auch wenn Ihr nicht fastet) mit einigen, kleinen k├Ârperlichen ├ťbungen zu beginnen. Ja ,und zwar auch dann (sogar insbesondere), wenn Ihr Euch eigentlich so gar nicht danach f├╝hlt.
    Macht die ├ťbungen ggf. mit halber Geschwindigkeit oder k├╝rzt die Anzahl um 50% – aber bitte: Macht sie!
    Euer Kreislauf, Lymphsystem sowie Eure Muskeln und Gelenke sind extrem dankbar daf├╝r. Und ich verspreche Euch hoch und heilig:
    Ihr werdet Euch danach stets besser f├╝hlen als vorher!
    Die ├ťbungen der 5-Tibetan-Rites bzw. die f├╝nf tibetanischen Rituale (oder auch 5-Tibeter genannt) sind leicht abgewandelte Yoga-Figuren und schon seit tausenden Jahren erprobt, sie geben Eurem K├Ârper neue Energie. Davor f├╝hrt Ihr das kleine Shake’n Bake Aufw├Ąrm-Programm durch, um das Lymphsystem etc. in Schwung zu bringen.
    Wie das alles genau und richtig funktioniert, lest Ihr in unserem passenden Blogbeitrag samt Video hier:┬áGesund in den Tag mit ShakeÔÇÖn Bake und den 5 tibetanischen Ritualen
  • Linderungen durch ├Ątherische ├ľle:
    Schon als Heilmittel der Antike bekannt, d├╝rfen diese ├ľle heutzutage nur noch als „Wellness“-Mittelchen beworben werden. Nat├╝rlich sind die naturheilkundlichen Wirkungen von Aromen, Kr├Ąutern und Pflanzen dennoch bekannt und vorhanden. Wir werden gezielt zum Thema ├ľle noch einen eigenst├Ąndigen Blogartikel verfassen. ├ľle bilden f├╝r uns mittlerweile einen unverzichtbaren Bestandteil unserer eigenen Haus- und Wellness- Apotheke.
    Wenn Ihr zum Beispiel Kopfschmerzen habt oder Euch etwas abgeschlagen und m├╝de f├╝hlt, dann wirken einige Tropfen reinstes Pfefferminz├Âl hinter den Ohren und┬á im Nacken wahre Wunder.
    Wir selbst verwenden am liebsten die ├ľle von YoungLiving und/oder DoTerra. Das Allerwichtigste bei der Nutzung von ├ľlen ist jedoch die h├Âchste Qualit├Ąt und Reinheitsstufe. Auf gar keinen Fall ┬á– ich wiederhole –┬á auf keinen Fall wollt Ihr irgendwelche g├╝nstigen ├ľle mit etwaigen Verunreinigungen o. ├Ą. auf Eurer Haut oder in der Lunge.
    Das ist so wichtig, weil die meisten ├Ątherischen ├ľle innerhalb von 20 Sekunden bereits ├╝ber die Haut in Eurer Blutbahn landen und innerhalb von ca. 5-10 Minuten tats├Ąchlich ├╝berall im K├Ârper nachweisbar sind.
  • Meditationen und Atem├╝bungen:
    Macht Euch Meditationen (z.B. von Dawson Church, Dr. Joe Dispenza oder auch ├╝ber die bekannte 7-Minds-App) zur Gewohnheit, nicht nur w├Ąhrend des Fastens. Entspannt Euch und richtet Euren Geist neu aus. Das gibt neue Motivation und Ihr f├╝hlt Euch einfach besser.
    Ganz besonders empfehlen m├Âchten wir Euch die Atemmeditation „7 Rounds of 7″ (7R7). Die meisten Menschen atmen nicht tief genug und berauben so ihren K├Ârper um eine wichtige Zutat: Optimale Sauerstoffzufuhr und damit verbundene Energie.
    F├╝hrt diese Atemmeditation am besten mehrfach t├Ąglich durch und Ihr werdet Euch stets ein bisschen besser, frischer, entspannter und trotzdem agiler f├╝hlen:
    Gesunder Lebensstil ÔÇô Die 7 Prinzipien, mit denen Du Deine Gesundheit erh├Ąltst
    (einfach im Artikel bis zum Abschnitt „Luft“ scrollen. Dort k├Ânnt Ihr Euch die Meditation als Mp3 herunterladen oder auf Youtube starten).
  • Zieldauer knapp verpasst:
    Ihr habt es Euch so fest vorgenommen, Euch angestrengt und wolltet 7, 10 oder 14 Tage Wasserfasten durchhalten? Ihr habt es aber vielleicht „nur“ bis zu Tag 2 oder 3 geschafft?
    Das macht ├╝berhaupt nichts! – Freut Euch vielmehr, dass Ihr es ├╝berhaupt versucht habt! Viele Menschen scheitern n├Ąmlich bereits am Vorhaben selbst. Ihr hingegen seid bereits weiter gekommen, als fast alle Menschen, die Ihr vermutlich kennt. Also: Stolz sein und genie├čen, was Ihr geschafft habt f├╝r Euch selbst und Euren K├Ârper.
  • Tipps zur Darmreinigung, Enema, Einlauf:
    Wir werden zu diesem Thema auch noch einen eigenst├Ąndigen Blogartikel verfassen und belassen es an dieser Stelle daher zun├Ąchst bei den typischsten, h├Ąufigsten Fragen in kurzer, stichwortartiger Auflistung:

    • Wie oft mache ich einen Einlauf w├Ąhrend des Fastens?
      – Jeden Fastentag. Am besten morgens nach bzw. im Rahmen der Morgenroutinen.
    • Kann/Soll ich Leitungswasser nehmen?
      – Ja, das kannst Du.
    • Welche Temperatur sollte das Wasser haben?
      – Etwas ├╝ber handwarm, d.h. nicht so hei├č dass Dir Dein Allerwertester „qualmt“ aber auch nicht so k├╝hl, dass er friert. Lieber etwas zu warm als etwas zu kalt, sagen die meisten.
    • Eine Prise Salz ins Wasser?
      Ja, das ist sinnvoll, aber keine Pflicht. – Logischerweise nur feines und kein grobk├Ârniges Salz. Und am besten bereits aufgel├Âst.
    • Wieviel Wasser je Morgenaktion?
      In der Regel sind 2 Liter ausreichend. (Wer Spa├č daran hat, gerne mehr)
    • Wieviel Zeit ben├Âtige ich daf├╝r?
      Plane morgens 25-45 Minuten extra Zeit ein.
    • Wie lange soll ich die Fl├╝ssigkeit in mir behalten?
      In etwa zwischen 10 Sekunden und 5 Minuten….
    • Ich habe von Kaffeeinl├Ąufen etc. geh├Ârt.
      Ja, das gibt es. Hat auch ganz besonders reinigende Vorteile, dar├╝ber berichten wir noch gesondert.
    • Welche Position ist die beste?
      Das ist sowohl Geschmackssache als auch Typfrage:

      • entweder auf dem R├╝cken liegend und die Beine angewinkelt. Das ist┬á zwar recht bequem aber auch etwas unpraktisch f├╝r den Dickdarm.
      • „Doggy-Style“ mit der Stirn auf dem Boden, damit die Schwerkraft hilft. Ist etwas unbequemer von der Haltung, aber daf├╝r leichter f├╝r die „Bef├╝llung“ ­čśë
      • Auf der Seite liegend.
    • Sollte ich mir den Bauch massieren?
      • Wenn Du es magst, tu das. Entgegen dem Uhrzeigersinn, um die Fl├╝ssigkeitsverteilung zu f├Ârdern.
    • Ist ein Hocker vor dem WC sinnvoll?
      • Ja, auf jeden Fall. Allerdings hat das mit Einl├Ąufen und Fasten nichts zu tun. Ein Hocker bringt Deinen gesamten Enddarm in eine anatomisch korrekte und optimale Ausscheidungsposition. Schaffe Dir unbedingt einen m├Âglichst hohen Hocker an! So dauert der Stuhlgang oft nur noch einen Bruchteil der ├╝blichen Zeit.
    • Kann ich Parasiten entdecken?
      • Ja, das kannst Du. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du sie wirklich siehst eher gering, sofern Du nicht ein „Flachsp├╝ler-WC“ besitzt oder eine Schale einlegst, was die meisten verst├Ąndlicherweise nicht so gerne m├Âgen. Geh davon aus, dass auch in unserem „sauberen“ Deutschland viele Menschen mehr Parasiten und W├╝rmer beherbergen, als man glauben mag.
    • Wie reinige ich das Endst├╝ck des Kits?
      • Es reicht, mit warmem Wasser und Seife von au├čen zu reinigen und dann nochmals komplett Wasser durchlaufen zu lassen, danach einfach an der Luft trocknen.
    • Wird durch ein Enema der gesamte Darm sauber?
      • Nein, zun├Ąchst einmal wir sprechen hier nur vom Dickdarm und nicht vom D├╝nndarm, aber auch das stimmt nur bedingt. ├ťber einen Einlauf erreichst Du i.d.R. nur den absteigenden Dickdarm und ggf. noch etwas vom quer-liegenden Dickdarm (transversal). Den aufsteigenden Dickdarm (auf Deiner rechten Bauchseite) erreichst Du meist nur noch durch K├Ârperbewegungen und Streichmassagen.
    • Was ist eine Hydro-Colon-Therapie bzw. Colonics?
      • Das sind professionelle Darmreinigungsanbieter (so ├Ąhnlich wie ein „spezielles“ Massagestudio). Hier wird mithilfe von professionellem Equipment der Darm schonend durchgesp├╝lt. Und oftmals siehst Du mithilfe durchsichtiger Plexiglasr├Âhren auch, was da so alles herauskommt. Diese Ger├Ąte schaffen eine wesentlich h├Âhere Reinigungswirkung, aber es ist aufw├Ąndig und t├Ąglich kaum machbar, da nicht ├╝berall solche Anbieter vorhanden und Terminabstimmungen notwendig sind.
  • Was w├Ąre absolut falsch?:
    So richtig, richtig falsch machen k├Ânnt Ihr „eigentlich“ nur wenig.
    Wenn Ihr diesen gesamten Text bis hierhin gelesen habt, w├╝rde ich zusammenfassend sagen:

    • Trinkt genug, ┬ábewegt Euch moderat und ruht Euch aus.
      Damit habt ihr das Allerwichtigste bereits eingehalten.
    • Direkt danach w├Ąren noch die Einl├Ąufe zu erw├Ąhnen sowie dass Ihr nach dem Fasten auf eine blitzsaubere Ern├Ąhrung und korrektes Fastenbrechen achten solltet, fertig!
      Das war’s in Kurzform auch schon (fast) … ­čśë

Detox, Entgiftungserscheinungen & Co.

Ob Ihr Entgiftungserscheinungen (oder neudeutsch: „Detox“) feststellen werdet, ist individuell sehr verschieden. Je nachdem, wie gesund Ihr die letzten 5-10-20-40-+ Jahre Eures Lebens verbracht habt, ist logischerweise mehr oder weniger „M├╝ll“ in Euren Zellen (ganz besonders in den Fettzellen) gebunkert worden, welcher nun abtransportiert werden will. Daf├╝r vollbringt der K├Ârper w├Ąhrend des Fastens wirklich H├Âchstleistungen, ├╝ber die Ihr sehr dankbar sein solltet.

Nun ist es so, dass Giftstoffe (die pl├Âtzlich durch den K├Ârper kreisen) auch entsprechende Symptome erzeugen k├Ânnen, bevor bzw. w├Ąhrend diese in der Leber und Niere verarbeitet, umgewandelt und zur Ausscheidung vorbereitet werden. (├ťbrigens ist es oft so, dass bei Menschen, die das erste Mal ein Fasten machen, entsprechende Symptome etwas h├Ąufiger und intensiver auftreten k├Ânnen – aber nicht m├╝ssen – als beim zweiten, Dritten oder vierten Mal….)

An dieser Stelle passt nun auch der wichtige Hinweis, dass wenn Ihr Leber- oder Nierensch├Ąden haben solltet, behutsam vorgehen m├╝sst. Diese Organe werden zweifelsohne durch den Entgiftungsprozess belastet. Im Zweifel fragt Ihr also bitte Euren ganzheitlichen, fasten-erfahrenen Arzt (nicht fasten-erfahrene ├ärzte w├╝rden Euch – und allen anderen ebenso – vom Wasserfasten abraten, meist mangels Kenntnis bzw. sicherheitshalber).

Die Symptome sind ├╝brigens sehr vielf├Ąltig und bei allen Menschen auch unterschiedlich stark ausgepr├Ągt, das l├Ąsst sich auch nicht pauschal vorhersagen. Es kann insofern eben sein, dass Ihr Euch wirklich k├Ârperlich mies f├╝hlt. (Damit meine ich jetzt aber nicht die allgemeine Energieschw├Ąche). Es gibt auch Menschen, die sp├╝ren ├╝berhaupt keine Symptome. Das Gute aber ist: Es geht vor├╝ber – und zwar immer.

H├Ârt daher auf Euren K├Ârper, wenn es zu schlimm wird oder fragt erfahrene „Faster“. Sofort aufgeben solltet Ihr nat├╝rlich auch nicht. Da ist es gerade bei den ersten Fastenversuchen manchmal nicht ganz leicht, den Mittelweg zu finden.
Also ist grunds├Ątzlich auch bei Detox-Problemchen wieder zu erw├Ąhnen:
Helft Eurem K├Ârper bei der Entgiftung durch viel Trinken, Schwitzen, moderate l,ymphunterst├╝tzende Bewegung ┬áund AusruhenÔÇŽ.
Typische Symptome (typisch bedeutet hier ├╝brigens nicht zwingend „h├Ąufig“ und auch nicht bei jedem):

  • Kopfschmerzen
  • ├ťbelkeit
  • Sodbrennen
  • Magenschmerzen
  • Darmschmerzen
  • aufgebl├Ąhter Bauch/Darm
  • Schwindel
  • Schwankender Blutdruck
  • Zungenbelag
  • Mundgeruch
  • K├Ârpergeruch
  • leicht erh├Âhter Haarausfall
  • unreine Haut und Pickel
  • Bl├Ąsse
  • niedriger Blutzucker

Du f├╝hlst Dich also nicht gro├čartig?

Hier ist Deine t├Ągliche Checkliste!
Wirf einen Blick auf die die folgenden Empfehlungen, um Dich durch den Tag zu bringen…

  • Trinkst Du gen├╝gend Wasser?
    (Trinke 1 Liter je 22kg K├Ârpergewicht – allerdings doppelt soviel, w├Ąhrend Du fastest)
  • Mache eine Atem├╝bung mit einigen essentiellen ├ľlen – 7 Rounds of 7
  • Tagebuch: Setze Dir eine Intention, wie/was Du denken und f├╝hlen m├Âchtest.
  • Hast Du schon einen Einlauf probiert?
  • Verwende Guasha und lege Dich danach in die Sonne.
  • Hast Du letzte Nacht genug geschlafen?
  • Bist Du heute schon spazieren gewesen bzw. hast Deine K├Ârper ├ťbungen
    (Shake’n Bake und 5-Tibetan Rites) gemacht?
  • Schlafe, lass‘ Dich massieren und erlaube jahrelang kumulierte Giftstoffe und angestaute Emotionen sich durch Deinen K├Ârper zu bewegen und zu verlassen.

Tipps gegen ├╝bliche Fasten- und Detoxsymptome

  • ­čĹĄKopfschmerzen
    • Trinke viel Wasser f├╝r die Hydration. Mindestens 1 Liter je 22kg K├Ârpergewicht UND mehr w├Ąhrend des Fastens
    • Nimm eine Prise Salz mit Deinem Wasser zu Dir
    • Massiere etwas Lavendel- oder Pfefferminz├Âl an Deine Schl├Ąfen
    • Lass‘ Dich massieren
  • ­čĺęVerstopfung
    • Trinke mehr Wasser!
    • Mache ein Einlauf (Enema) – Es kann sein, ┬ádass Du ihn 3mal wiedholen musst, bevor sich Dinge „bewegen“.
    • Mache eine „Salt-Flush“ Abf├╝hrung: d.h. 1 Essl├Âffel Salz in 1 Liter Wasser und nochmals 1 Liter Wasser nachtrinken. Anmerkung: Dieses kann sehr unangenehm sein, bringt aber fast immer Bewegung in die Angelegenheit.
  • ­čĄžNasen l├Ąuft
    • Eine laufende Nase ist oft ein Zeichen f├╝r ein verstopftes Verdauungssystem. Sieh‘ Dir die obigen Empfehlungen dazu an.
    • Nimm ein selbst gemachtes Salz-Nasenspray:
      F├╝lle eine Nasensprayflasche zu 75% mit sauberem Wasser. F├╝ge eine Prise Salz sowie 10% kollodiales Silber und 1 Tropfen Eukalyptus ├ľl hinzu
    • Putze Dir regelm├Ą├čig die Nase um den Schleim auszuscheiden
  • ­čĺĄKeine Energie
    • Das ist gelegentlich zu erwarten in der Zeit, in der Du nicht isst und dennoch aktiv bist. Atme langsam und tief und akzeptiere dass es in Ordnung ist gerade nur wenig Energie zu haben. Ruhe Dich aus – es geht vorr├╝ber.
    • Wenn Du Dich sehr schwach f├╝hlst, trinke ein Glas Wasser, lege Dich hin und schlafe.
    • Inhaliere etwas Pfefferminz├Âl oder massiere dieses am Nacken.
    • Achte darauf gen├╝gend zu trinken – trinke noch mehr Wasser!
  • ­čĄó├ťbelkeit
    • Es ist normal etwas ├ťbelkeit, Benommenheit oder etwas schwindelig beim Aufstehen zu f├╝hlen.
    • F├╝ge Deinem Wasser eine Prise Salz hinzu.
    • Nimm’s einfach hin. Fahre einen Gang herunter und entspanne Dich.
    • Etwas ├ťbelkeit ist w├Ąhrend eines Fastens zu erwarten. Es ist ein Zeichen daf├╝r, dass sich Dein K├Ârper von Giftstoffen reinigt. Wenn es zu viel wird, trinke etwas Wasser und ruhe Dich aus. Wenn zu stark wird, wende Dich an einen fasten-erfahrenen Menschen oder ganzheitlichen Arzt.
  • ­čĄĽMagenschmerzen
    • F├╝ge Deinem Wasser einen Teel├Âffel aluminiumfreies Bicarb-Soda (Natronpulver) hinzu
    • Pfefferminz-, Kamillen- oder Zitronentee lindert Magenbeschwerden.
    • Wenn Du Dich ├╝bergeben musst, ist das auch in Ordnung. Es kann den Entgiftungsprozess unterst├╝tzen.
    • Bleib hydriert und lass‘ Deinen K├Ârper tun, was er tun muss.
    • Etwas Apfelessig kann manchmal auch helfen.
  • ­čžś­čĆ╝ÔÇŹÔÖé´ŞĆR├╝ckenschmerzen
    • Bleib hydriert und nutze Kissen, um es Dir bequemer zu machen
    • R├╝ckenschmerzen k├Ânnen von den Nieren her kommen, die mit dem Reinigungsprozess besch├Ąftigt sind und danach wieder „entspannen“.
    • Essentielle ├ľle und Massagen k├Ânnen helfen Schmerzen zu lindern
    • Leichte Liegest├╝tzen (Knie-Liegest├╝tzen). 10 bis 20 St├╝ck jeweils 2 bis 3 mal pro Tag k├Ânnen ebenfalls helfen.
    • Die Yoga-„Stuhl“-Figur kann ebenfalls helfen.

Detox & Entgiftungs-Aussagen sind doch Marketingquatsch, oder?

Ist das so? – Sind Aussagen ├╝ber Detox, Entgiftung und das gesamte Konzept des „Entschlackens“ Marketing-beeinflusster, esoterischer, unwissenschaftlicher Unsinn? – Oder vielleicht doch nicht…?

Eines vielleicht als Erstes vorweg:
In der Tat wird der Begriff „Detox“ inzwischen seit Jahren allzu h├Ąufig verkaufstechnisch genutzt ┬á(Achtung Wortspiel: „…bis der Arzt kommt“):
Jedes Mineralwasser „detoxed“, „Handy-Detox“, „Detox mit Superfoods“, „Anti-Aging-Creme-Detox“, „├ťbers├Ąuerungs-Detox“, „Kniebeugen-Detox“, „Sauerstoff-Detox“, „Sauerkraut-Detox“, „Raucher-Detox“…. ­čÖł usw. usf.

Machen wir’s kurz:
├ťberall, wo damit auch Geld verdient werden oder ein Effekt erzielt werden kann, wird der Begriff gerne eingesetzt, leider schon inflation├Ąr.
Nun, dies ist in der Tat so und das m├╝ssen wir zun├Ąchst einmal einfach ausblenden.

Auf biologischer Ebene gibt es diverse Aussagen (meist von klassischen Medizinern), dass im K├Ârper weder Schlacken existieren, noch irgendwelche Gifte verweilen, da der K├Ârper im Rahmen seiner Gleichgewichtsbestrebung (Hom├Âostase) ein ziemlich perfekter Regelmechanismus ist und diese stets umgehend sauber ausbalanciert.

Nun ist daran grunds├Ątzlich fast noch nichts auszusetzen und gleichzeitig liefert diese Aussage schon die halbe Antwort…
Aber beantworten wir uns doch einfach einmal einige Fragen im Selbstdialog:

„Hast Du Stuhlgang? (oder hochdeutsch: „Kackst Du?“)
(wie eigentlich jeder Mensch, jedes Tier und Lebewesen):
Ja! -Und was ist das? –┬áAbfall/M├╝ll!!!
Und wenn Du langsam oder schlecht verdaust oder gar unter Verstopfung leidest, wird dass in Deinem K├Ârper zu „
giftigem M├╝ll

„Urinierst Du? (oder hochdeutsch: „Pinkelst Du?“)
Klar! – Und wenn Du nicht gut genug hydriert bist und regelm├Ą├čig genug ausscheidest, ist auch das toxisch f├╝r Blase, K├Ârper, Nieren, Blut, uvm.

„Schwitzt Du?“
Nein oder gelegentlich? – Wo landen die Giftstoffe eigentlich, wenn die Haut nicht optimal funktioniert?… ­čĄö

„Atmest Du?“
Nun, wenn Du nicht tief genug oder gar giftige, abgasverseuchte Luft, Rauch oder Chemikalien atmest, ist auch hier offensichtlich, wo diese Stoffe landen bzw. verbleiben….┬á­čĄö

Man braucht kein Raketenwissenschaftler zu sein, um zu erkennen, dass unser K├Ârper fortlaufend besch├Ąftigt ist, Giftstoffe loszuwerden und sich ihrer zu entledigen.
(Tut/Kann/Schafft er das nicht, sterben wir fr├╝her ├╝ber kurz oder lang. – So einfach ist das.)

Wenn unsere Umwelt und unserer K├Ârper sich nicht im „Garten Eden“ befinden d.h. mit sauberem Wasser, sauberem Essen, sauberer Luft etc. dann, ja dann g├Ąbe es m├Âglicherweise wirklich nicht viel zu „detoxen“…­čśç

Aber es ist es halt, wie es ist. Unsere schlechte „westliche“ Ern├Ąhrung sorgt f├╝r fortw├Ąhrende Verstopfungen unseres wichtigsten Entsorgungskanals. Zus├Ątzlich sehen wir uns bombardiert mit zahlreichen Giftstoffen (Toxinen) aus dem Umfeld und der Umwelt.

Wenn die Abfl├╝sse (Filter) in Deinem Haushalt verstopft sind und Du weiterhin Chemikalien hinein wirfst, wirst Du fr├╝her oder sp├Ąter feststellen, wie lange das noch gut geht. Irgendwann l├Ąuft das Sieb ├╝ber und landet weitgehend ungefiltert an Stellen, die ungew├╝nscht sind.

Die meisten chronischen Krankheiten existieren entweder aufgrund eines ├ťberschusses an Toxinen oder eines Mangels an wichtigen Vitalstoffen. Chronische Entz├╝ndungsprozesse in und auf Organen und Zellen sind die Folge und diese k├Ânnen in 99% aller F├Ąlle im Verdauungssystem nachgewiesen werden.

Im Gegenzug zeigt sich, dass Menschen, die ihre (nach Ansicht der westlichen Medizin z.T. aussichtslosen) chronischen Krankheiten erfolgreich geheilt haben, stets mit der Entr├╝mpelung des Verdauungssystems begonnen haben, um den „Detox“-Prozess zu starten. „Du bist, was Du isst.“

Die unz├Ąhligen Beispiele von Menschen zeigen diese positive Umkehrung des Gesundheitszustandes durch Fasten und Entgiften in so beeindruckender Weise, dass das Ergebnis im Prinzip bereits als Beweis dient.

Oder wie heisst es auf englisch so treffend: ┬á„The proof is in the pudding ­čśâ┬á­čŹ«

Und zu guter Letzt…

Wir freuen uns, wenn wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnten.

Wir hoffen, Euch hat dieser Artikel gefallen und wir w├╝rden uns ebenso sehr freuen, wenn Ihr diesen teilt, kommentiert, Feedback oder Vorschl├Ąge f├╝r Erweiterungen gebt. Das w├Ąre wirklich super. ÔŁĄ´ŞĆ

Ansonsten w├╝nschen wir Euch viel Erfolg und schreibt uns gerne, wenn Ihr fragen habt.

J├Ârg und Melanie von Heal Thy Self Germany
J├Ârg und Melanie

 

(Abschlie├čend noch ein kleiner, rechtlicher Hinweis in eigener Sache: ┬áAlle in diesem Artikel aufgef├╝hrten Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen und spiegeln nicht zuletzt auch unsere pers├Ânlichen Meinungen und Erfahrungen wider. Werft aber bitte dennoch einen Blick in unser Kleingedrucktes, da wir nat├╝rlich keine Haftung f├╝r Eure eigenen Aktionen auf Basis unserer Infos ├╝bernehmen m├Âchten/k├Ânnen/wollen.)

2 Kommentare zu ÔÇ×Wasserfasten – der kompakte PraxisratgeberÔÇť

  1. Wir haben soeben einen weiteren Blogartikel zum Thema „Guasha – Antike Hautreinigung“ ver├Âffentlicht. Bitte lest Euch diesen ebenfalls durch, da darin unter anderem zum Thema Wasserfasten Bezug genommen wird. Es geht ja darum w├Ąhrend des Fastens alle Ausscheidungskan├Ąle zu optimieren. Und die Haut geh├Ârt nat├╝rlich auch dazu.

  2. Dennis Monschauer

    Wow – vielen Dank f├╝r diese super Zusammenfassung oder mit Mr. Newtons passenden Worten: ÔÇ×Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.ÔÇť ­čÖĆ­čĆ╗

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